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Auf ein Wort

Gerade klingt in mir noch das „Frieden auf Erden“ aus der Weihnachtsbotschaft des Evangelisten Lukas, da lese ich, dass auch das neue Jahr unter dem Motto Frieden steht. Die Jahreslosung für 2019 heißt kurz und bündig „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (aus Psalm 34, Vers 15).

Aber wenn ich suche, wie es mir die Jahreslosung nahelegt, finde ich ja erst einmal keinen Frieden, sondern genau das Gegenteil. Und da muss ich nicht einmal in den Nachrichten oder bei den Krisenherden der Welt suchen. Es reicht, wenn ich mich in meinem Umfeld umschaue. Allein schon mein beruflicher Alltag ist voll davon: Geflüchtete Schüler erzählen mir von ihren traumatischen Erlebnissen, Jugendliche machen sich gegenseitig in der Klasse „das Leben zur Hölle“ oder Kinder erzählen mir, dass sie zu Hause Missachtung, Gleichgültigkeit oder sogar Gewalt ausgesetzt sind. Ich denke auch Sie/Ihr könntet viele weitere Beispiele aus Ihrer/Eurer näheren Umgebung hinzufügen.

Da erinnere ich mich an die Gemeinschaftsstunde über die Waffenrüstung Gottes und die Erkenntnis, dass Paulus in Epheser 6, Vers 15 das Evangelium ein Evangelium des Friedens nennt. In den Bibelübersetzungen „Hoffnung für alle“ und „Die Gute Nachricht“ finde ich interessante Übersetzungen dieses Verses: „Macht Euch bereit, die rettende Botschaft zu verkündigen, dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat“ und seid dazu bereit „die Gute Nachricht vom Frieden mit Gott zu verkünden“.

Ist das die Voraussetzung für Frieden, der Friede mit Gott? Ja, meine ich, das ist der wichtigste Aspekt, wenn wir in Frieden leben wollen.

Also, verkündet, dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat!

(Nur) So schaffen wir Frieden!

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