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Auf ein Wort

Bäume an der Pegnitz – ein guter Platz, vor allem in den heißen und trockenen Sommermonaten.

Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, / der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.

Dieser Satz stammt aus dem Psalm 1, einem alten Weisheitslied, einer alttestamentlichen Seligpreisung.

Was ist das Wichtigste an einem Baum?

Seine imposante Erscheinung, den Schutz und den Schatten, den ein Baum spendet, seine Früchte?

Aus der Bibel können wir ableiten, dass das Wichtigste an einem Baum seine Wurzeln sind. Wurzeln geben Halt und über die Wurzeln wird der Baum mit Nahrung versorgt. Auf die Wurzeln kommt es an.

Jetzt in der Hitze des Sommers, wenn die Sonne hoch am Himmel steht und die Tage lang sind, besteht die Gefahr, dass manches vertrocknet.

Das ist auch ein Bild für unser Leben.

Was gibt mir Halt und woher beziehe ich die Kraft für den Alltag? Wo bin ich verwurzelt?

Dieser Psalm bezeichnet den Menschen als glücklich, der sich auf Gott und Gottes Wort verlässt und der sein Leben danach ausrichtet.

Die Bibel, das Wort Gottes, ist die Quelle, der Lebenssaft, der uns, als Einzelnen, aber auch als Kirche und Gemeinde lebendig hält. Sie ist der Lebensraum zum Wachsen und Reifen, der verhindert, dass wir geistig und geistlich verdorren.

„Der Herr kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht.“

Damit endet dieser Psalm. Für mich ein Mut machendes Wort, aber zugleich zeigt es uns auch den Ernst der Lage: Menschen ohne Gott sind „wie Spreu, die der Wind verstreut.“

1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen / noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 2 sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! 3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, / der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl. 4 Aber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut. 5 Darum bestehen die Gottlosen nicht im Gericht noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. 6 Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht.

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